In diesem kurzen Abschnitt möchte ich meine Erfahrungen teilen, die ich Bereich des Zweiradfahrens erlangt habe. Schon seit Kindheitsalter an habe ich mich für Zweiräder jeglicher Art interessiert. Kurz nachdem ich das Laufen erlernt habe wollte ich schon Fahrradfahren. Kurze Zeit später, so ca. mit 7 Jahren bekam ich mein erstes Mini-Motorrad (genauer gesagt eine Motorcross-Maschine mit 50 ccm).

Meine ganze Freizeit ging für dieses Hobby drauf. Jede freie Minute wurde am Bike geschraubt oder ich gab ordentlich Gas auf der Motorcross-Strecke in der Nähe meines Wohnorts. Mit 16 Jahren kaufte ich meine erste 125 ccm – Maschine. Darin floss das ganze Taschengeld und an Tuning wurde nicht gegeizt. Auspuff, Vergaser, Zylinder, … Alles musste besser sein, nicht original und das motorisierte Zweirad auf Spitzengeschwindigkeiten bringen, gut das es hier viele Onlineshops für Simson Ersatzteile gibt. Die Eltern waren davon natürlich weniger begeistert, da Tuning auf der Strasse ja (leider) nicht legal ist.

Also musste ein zweites Motorrad her, mit dem ich auf der Strasse fahren konnte. Als ich dann 18 war, war es endlich soweit. Ich kaufte meine erste große Rennmaschine. Aber leider durfte ich auch diese nur im gedrosselten Zustand fahren. Allerdings brachte diese Maschine (im nicht gedrosselten Zustand 150 PS) um einiges mehr an Fahrspass mit sich! Ob in Kurven oder geraden Strecken – dieses Ding war der absolute Traum für mich und ließ mein Biker-Herz höher schlagen. Da alleine cruisen langweilig ist habe ich mit meinen Kumpels (die meisten hatten auch ein Bike) die Idee eine Motorrad-Tour zu machen, und zwar nach Annaberg ins heilige Land der Ossis. Hier ist die Welt noch in Ordnung … Bergige Landschaft, stinkende Felder und jede Menge Ossis. Was für eine Tour … Auch heute fahre ich noch gelegentlich ruhige Strecken mir meiner Harley, schaue Easy Rider und höre ACDC.